03. Juli 2026
Deutschland braucht mehr Rechenzentren.
Mit wachsender digitaler Wertschöpfung stellt sich nicht die Frage, ob zusätzliche Datacenter benötigt werden, sondern wie schnell die notwendige Infrastruktur in Deutschland realisiert werden kann. Denn wenn Rechenkapazität hier nicht rechtzeitig verfügbar ist, entstehen Innovation, Investitionen und Wertschöpfung an anderen Standorten.
Genau darüber wurde auf der Veranstaltung Handelsblatt Live „Datacenter-Standort Deutschland“ diskutiert, auf der unsere Kollegin Christina Klug convis in Düsseldorf vertreten hat. Für uns stand dabei vor allem die Umsetzung im Mittelpunkt.
Drei Punkte sind aus unserer Sicht besonders relevant:
Energie und Standortentwicklung müssen früh zusammengedacht werden.
Time-to-Power wird zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. Gefragt sind integrierte Energiekonzepte aus Netzanschluss, lokaler Erzeugung, erneuerbaren Energien, Speicher, intelligenter Steuerung und Abwärmenutzung.
Akzeptanz vor Ort entscheidet mit über den Projekterfolg.
Themen wie Energiebedarf, Flächennutzung, Wasser, Lärm und der konkrete Nutzen für die Region sollten früh transparent gemacht werden. Werden berechtigte Anliegen aus der Nachbarschaft nicht ernsthaft einbezogen, kann das selbst bei milliardenschweren Vorhaben zum entscheidenden Risiko werden.
Zusammenarbeit muss früher beginnen.
Politik, Kommunen, Betreiber, Kunden und Energiepartner sollten von Anfang an auf einer gemeinsamen Planungsgrundlage arbeiten.
Gerade Datacenter-Projekte brauchen präzise Vorbereitung, verlässliche Abstimmung und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Genau hier bringen wir bei convis unsere Erfahrung in Projektmanagement und Infrastrukturplanung ein.
Für Deutschland sind Rechenzentren längst nicht nur digitale Infrastruktur. Sie sind ein Faktor für Wettbewerbsfähigkeit und digitale Souveränität. Jetzt kommt es darauf an, Projekte so zu entwickeln, dass sie realisierbar, wirtschaftlich tragfähig, ins Energiesystem eingebunden und lokal akzeptiert sind.




