14. April 2026
Ein bedeutender Meilenstein im Berliner Regierungsviertel: Die neue Brücke am Bundeskanzleramt wurde erfolgreich verschoben
Mit dem präzise geplanten und technisch anspruchsvollen Verschub des über dem Keller des Bundeskanzleramts vormontierten Brückenbauwerks über die Spree nimmt der Erweiterungsbau des Bundeskanzleramts weiter Gestalt an. Die neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke, die den Bestandsbau mit dem Neubau auf der Westseite der Spree verbindet, wird ein zentrales Element des neuen Kanzleramts-Campus und Teil des städtebaulichen Konzepts „Band des Bundes“ sein.
Eckdaten zum Projekt:
- Gesamtlänge: 180 Meter, Gewicht: 1.500 Tonnen
- Mittleres Brückenfeld: beeindruckende 140 Meter
- Kombination aus sicherheitsrelevanter Infrastruktur und öffentlicher Nutzung
- Integration in das anspruchsvolle städtebauliche Konzept
- Realisierung im laufenden Betrieb unter hohen logistischen Anforderungen
Die Brücke wurde vormontiert und anschließend Zentimeter für Zentimeter – mit einer Geschwindigkeit von etwa drei Metern pro Stunde – mithilfe einer Spezialkonstruktion über die Spree geschoben. Der Verschub, der sowohl über Festland als auch über schwimmende Pontons erfolgte, stellt eine Meisterleistung des Ingenieurbaus dar.
Als Teil dieses herausfordernden Projekts ist das Team von convis GmbH unter anderem für das Projektcontrolling verantwortlich. Der erfolgreiche Verschub markiert einen entscheidenden Fortschritt in einem Vorhaben, das höchste technische Präzision und Koordination erfordert – und das im sensiblen Umfeld des politischen Zentrums Deutschlands.
Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, die mit ihrer Expertise und ihrem Engagement diesen Erfolg möglich gemacht haben.




