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Baubeginn für neue Klärschlammverwertungsanlage

CONVIS überwacht Bau und Qualität des Großprojekts in Waßmannsdorf

Es ist die derzeit größte Baustelle der Berliner Wasserbetriebe: das Gelände des Klärwerks Waßmannsdorf in der brandenburgischen Gemeinde Schönefeld. Seit rund 100 Jahren findet hier Abwasserbehandlung statt. Unter anderem aufgrund steigender Bevölkerungszahlen in der Region wird das Klärwerk seit 2017 um zusätzliche Anlagen erweitert und seine Reinigungsleistung stetig verbessert. Zur neuen Ausrüstung gehört auch eine Klärschlammverwertungsanlage (KVA), bei deren Planung und Standorteinbindung CONVIS bereits mitgewirkt hat (frühere News).

Am 19.09.2022 wurde nun offiziell mit dem Bau der neuen KVA begonnen und das Bauschild feierlich enthüllt. Neueste Technik, nachhaltige Prozesse und strenge Auflagen sollen den einwandfreien Betrieb der Anlage und die Entsorgung des Klärschlamms aus der Region, welcher als Abfall bei der Abwasserreinigung zurückbleibt, sichern. Die Inbetriebnahme ist für 2025 geplant. Gemeinsam mit der bereits existierenden KVA in Ruhleben werden die Wasserbetriebe dann den kompletten Berliner Klärschlamm selbst thermisch verwerten können. Die Kosten für das Vorhaben betragen rund 260 Millionen Euro. Den Hintergrund für diese Investitionsentscheidung bilden die mit der Novelle der Klärschlammverordnung ab 2029 verbindliche Phosphorrückgewinnung, die im Zuge der Energiewende sinkenden Mitverbrennungskapazitäten und auch das mit dem regionalen Wachstum steigende Klärschlammaufkommen.

CONVIS ist als Nachunternehmer der TBF & Partner AG (Generalplaner) für die Bau- und Qualitätsüberwachung zuständig. Mit dem Team, bestehend aus der örtlichen Bauüberwachung und den Fachplaner:innen, koordinieren und kontrollieren wir die Arbeiten im Werksgelände des Klärwerks und auf dem Baufeld der zukünftigen KVA. Dabei sind wir nicht nur Schnittstelle zum laufenden Klärwerksbetrieb, sondern sorgen auch für die Abstimmung zwischen den Fachabteilungen der Berliner Wasserbetriebe und dessen Auftragnehmer.

Seit April 2022 übernehmen wir außerdem Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an die AHO, das heißt kontrollieren sowohl Termine als auch Kosten und übernehmen das Dokumentenmanagement des Großprojekts.

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